SEO bei Süddeutscher Zeitung - jetzt mit nofollow

Die Online Abteilung der Süddeutschen Zeitung scheint dank der PR-Abstrafungen von Kollegen auch Angst bekommen haben, dass etwas Ähnliches auch dem eigenen Angebot passieren könnte und hat deswegen - so meine Vermutung - mal schnell einen Suchmaschinenoptimierer zu Rate gezogen.



Dieser hat sich dann gleich mal an eine SEO-Überarbeitung des Portals gewagt und einige interne Links mit nofollow ausgestattet (zu sehen schön im Screenshot, die rotmarkierten Links sind nofollow). Externe Links habe ich jetzt auf die Schnelle keine gesehen, um bei denen auch zu gucken.
Ganz fertig scheint die Überarbeitung jedoch noch nicht zu sein, denn auch wenn nun fast alle “mehr”-Links mit nofollow ausgestattet sind, wurden ein paar scheinbar noch übersehen.

'ScreenHunter_01 Oct. 30 18.57' von Monsieur

Bin mal gespannt, ob dort noch weitere Sachen passieren werden in den nächsten Tagen oder ob das nofollow-Setzen bereits alles war.

Wer von euch hat den Auftrag denn bekommen? ;-)

 

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  • 11 Responses to “SEO bei Süddeutscher Zeitung - jetzt mit nofollow”

    1. Wulffy Says:

      Äußerst interessant. Nur führt das zu rein gar nichts. Die interne Verlinkung ist weiterhin absolut sinnvoll und wichtig. Ein unkontrolliertes nofollow-Setzen finde ich wirklich genial… Hauptsache der Kunde merkt, dass was getan wird… ;-)

    2. Tadeusz Szewczyk Says:

      Am besten gleich auf noindex setzen. Was er damit wohl bezwecken mag?

    3. Jens Says:

      Hääääh?

    4. bcomeone.de Says:

      Das hat doch garnichts mit dem aktuellen “Problemen” zu tun. Es geht hier lediglich darum die Linkflut innerhalb der Site ein wenig einzugrenzen. Wenn Ihr euch den Sourcecode mal etwas genauer angesehen hättet, würdet ihr sehen, dass der gesamte Text vor dem “….mehr” nicht mit nofollow verlinkt ist. Das ist ein absolut gebräuchliches Vorgehen.

      Was soll den auch ein Link “…mehr” für die verlinkte Seite bringen. Daher setzt man solche unsinnigen aber ggf. user-freundlichen Links gerne auf nofollow. Das hat aber garnichts mit der Paid-Links Problematik zu tun - wie schon bemerkt - da geht es nämlich um externe Links.

    5. saucer Says:

      ich könnte mir ja vorstellen den Job hat eine Agentur direkt ums Eck der Süddeutschen bekommen ;)

    6. Suchmaschinenblogger Says:

      tschuldigung, wenn ich jetzt etwas direkt werde.

      dass ist halt arschlecken von der süd….. google akzeptiert halt verkaufte links mit nofollow. nun rein aus der logik gesehen, ist das die einfachste art und weise, wie man google schnell in den a… kriechen kann.

    7. Bier Fan Says:

      Ich glaube creativedevelopment “hat” die SZ mal in Sachen SEO beraten.

    8. Daniel Says:

      Für mich mal wieder ein weiteres Beispiel, dass besonders große Verlage und die Presse völlig planlos mit dem Medium Internet umgehen. Mir kann keiner erzählen, dass die SZ oder andere Zeitschriften auf die Einnahmen aus dem Linkverkauf angewiesen wären. Hier gehts doch nur um kurzfristige Gewinnmaximierung. Langfristig denkt bei denen anscheinend keiner, was man an der jetzigen überstürzten Überarbeitung erkennen kann.

    9. Markus Says:

      Der Online Auftritt der Sueddeutschen kämpft mit ganz anderen Problemen als die NoFollow-Geschichte.

      @Bier Fan: Richtig, die Creative Development GmbH hat die SZ in Sachen Suchmaschinenoptimierung unterstützt. Der Vertrag endete jedoch im August. Maßnahmen wie das Setzen der NoFollow-Links wurden definitiv nach diesem Zeitraum von der neuen Agentur empfohlen.

    10. Toni Says:

      @Marcus
      bei den “aktuellen” Referenzen und Kunden steht die sueddeutsche aber noch als Partner.

      wenn der vertrag im august endete, find ich das in der kundenliste zumindest nicht gerade seriös…

      das wird einem möglichen interessenten/kunden doch ein falsches bild von der agentur vermittelt.

    11. Minutenlohn » Blog Archiv » Die Sueddeutsche und das Web 2.0 Says:

      […] die internen nofollow-Links hatte Stefan Miesner ja schon berichtet. Hiervon scheinen jedoch nur neuere Artikel betroffen zu sein. Ein Artikel vom […]

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